Tierschützerin besucht SGH

Am Starkenburg- Gymnasium Heppenheim fand auch dieses Jahr in der letzten Woche vor den Ferien die Projektwoche statt. Wir, das Tierschutzprojekt, geleitet von Frau Held, beschäftigten uns in dieser Woche vor allem mit dem Schutz von Straßenhunden. Am Dienstag, den 23. Juni, bekamen wir Besuch von Susanne Karner, die sich in Teneriffa besonders für den Hundeschutz einsetzt. Sie brachte ihren eigenen Hund Punto, sowie den Pflegehund Haku und ihre Urlaubshündin Kaya mit. An uns Schüler*innen verteilte sie Leckerlis, mit denen die Hunde gefüttert werden durften.

Im Vorfeld sollten wir uns einige Fragen überlegen, die wir Frau Karner stellen konnten. Von Anfang an war Frau Karner sehr offen und ging auf alle unsere Fragen ein. Sie erzählte von ihren Aufgabenbereichen als Tierschützerin, wie beispielsweise die Tiervermittlung, bei der für die Hunde aus Teneriffa ein neues Zuhause gesucht wird. Außerdem berichtete sie von dem kleinen Tierheim des Vereins TSV- APRAM in Teneriffa mit nur 12 Hunden. Weiter beschrieb sie den Adoptionsvorgang und die damit verbundenen Probleme. Mit vorher geführten Gesprächen wird versucht zu verhindern, dass Hunde wieder zur Organisation oder Frau Karner als Pflegestelle zurückgebracht werden, denn beispielsweise durch Trennungen oder Krankheit kann dies geschehen. Deshalb betont Frau Karner die Wichtigkeit der Frage nach „Was passiert, wenn…?“, um im Vorhinein eine Lösung zu finden und dem Hund ein langfristiges Zuhause zu ermöglichen.

Mit großem Bedauern teilte sie uns mit, dass aus verschieden Gründen, wie dem Zurückgehen der Zahlen von Hundevermittlungen aufgrund der wirtschaftlichen Lage und dem langfristigen Ausfallen des Homepage- Designers, ihrem kleinen Verein TSV- APRAM langsam die Gelder und damit die Möglichkeiten ausgehen, den Verein am Leben zu halten und Hunden in Teneriffa weiterhin zu helfen. Frau Karner berichtete, dass sie in guten Zeiten um die 60 Hunde pro Jahr vermitteln konnten, jetzt sind sie froh, wenn ein Hund pro Monat vermittelt werden kann.

Genau aus diesem Grund sind Spenden, besonders an solche Organisationen, von großer Wichtigkeit. Nur so können sie weiterhin bestehen und möglichst viele Tiere schützen. Gemeinsam als Projekt entschieden wir, das Geld, das wir bei der Projektvorstellung am Donnerstag sammelten, an den TSV- APRAM zu spenden und somit den Verein wenigstens ein wenig zu unterstützen.

Der Besuch von Frau Karner war sehr lehrreich und machte uns erneut darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, Tiere zu schützen und sich für den Tierschutz einzusetzen, denn auch wenn die Hilfe noch zu klein erscheint, kann sie großes bewirken und Tieren das Leben retten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Susanne Karner für ihren Besuch und dass sie sich Zeit für uns genommen hat.


Auch Ihre Spende kann Großes bewirken: