Das Schuljahr 2025/26 stand am Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim im Zeichen von Erasmus+ – denn es war wirklich viel los, heißt es in einer Mitteilung. „Stolz blicken wir zurück auf viele spannende Fahrten, Begegnungen und neue Erfahrungen, die unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch wir Lehrerinnen und Lehrer dank des Erasmus+ Programms, an dem das Gymnasium dank der Initiative des Schulamtes Kreis Bergstraße teilnimmt, sammeln konnten“, heißt es weiter.
Im Laufe des Schuljahres seien Austauschfahrten nach Griechenland mit der 10. Klasse, nach Spanien mit den Jahrgängen 8–9 sowie nach Italien mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 10–12 organisiert worden. „Zusätzlich konnten Kolleginnen und Kollegen im Rahmen von Jobshadowings wertvolle Einblicke in Schulen in Dänemark und Portugal gewinnen“. Besonders spannend seien auch die längeren Aufenthalte: Aaron Fischer aus der Jahrgangsstufe 11 sowie Letticia Jaworski aus der Jahrgangsstufe 9 erhielten die Möglichkeit, fünf Wochen lang eine Schule in Spanien beziehungsweise Italien zu besuchen, um den Schulalltag intensiv kennenzulernen. Natürlich wurden auch für fünf Wochen Schülerinnen aus diesen Ländern willkommen geheißen.
„Jede Austauschfahrt, jeder Besuch stellte uns vor neue Aufgaben und Herausforderungen, denn neben Klassenarbeiten, Klausuren und Hausaufgaben mit jemandem das Zimmer zu teilen und dem Gast eine schöne Zeit zu bereiten, kann auch ganz schön stressig werden“, heißt es weiter. Doch gelohnt habe es sich bisher immer, denn es wurden neue Freundschaften geschlossen, gemeinsam Neues entdeckt und erlebt, und die Schülerinnen und Schüler haben sich auch jahrgangsübergreifend besser kennengelernt. Genau diese Begegnungen machten Erasmus so wertvoll: „Man wächst über sich hinaus, sammelt Erfahrungen und entdeckt, wie spannend und bereichernd der Blick über den eigenen Tellerrand sein kann“.
Erasmus sei inzwischen ein wichtiger Bestandteil des Schullebens geworden. Es ermögliche, andere Kulturen kennenzulernen, andere Schulsysteme zu erleben und neue Wege des Lernens auszuprobieren. Dabei gehe es nicht einfach nur um eine Reise oder eine gute Zeit im Ausland: Jede Fahrt stehe unter einem gemeinsamen Thema und verbinde Erlebnisse mit Lernen. In diesem Jahr beschäftigte sich die Schule auf allen Fahrten mit dem Thema „Individuality and Equality“. Je nach Land und Gruppe sei dieses Thema mit unterschiedlichen Schwerpunkten bearbeitet und Fragen betrachtet worden wie: Was macht uns als Individuen aus? Was verbindet uns? Wie gehen verschiedene Gesellschaften mit Vielfalt und Gleichberechtigung um?
Fahrt ins Wikingermuseum nach Roskilde
Natürlich warten auch im kommenden Schuljahr bereits spannende Projekte: Eine Fahrt mit Schülerinnen und Schülern der künftigen 7. Klassen nach Dänemark führt unter anderem ins Wikingermuseum nach Roskilde sowie zur Partnerschule nach Helsinge. Außerdem sind zwei weitere Austauschfahrten nach Spanien geplant.
„Wir freuen uns darauf, wieder gemeinsam unterwegs zu sein und weitere unvergessliche Erasmus+-Momente mit unseren Schülerinnen und Schülern zu sammeln“. Denn sie machten das Schulleben bunter und ermöglichten es, gemeinsam die Welt zu erkunden und der Welt zu zeigen, „was Heppenheim, vor allem aber unsere Schulgemeinschaft zu bieten hat“, heißt es abschließend.
(c) Echo-Online, 01.07.26











