| Jobshadowing in Vila Real, Portugal Im Rahmen des Erasmus+-Programms hatten wir die Möglichkeit, an einem einwöchigen Jobshadowing an der Escola Secundária Do Morgado De Mateus in Vila Real teilzunehmen. Der Aufenthalt bot uns vielfältige Einblicke in das portugiesische Bildungssystem und die pädagogische Arbeit an unserer Partnerschule. Im Mittelpunkt standen Hospitationen im Unterricht, Gespräche über pädagogische Konzepte sowie Einblicke in die Schulorganisation. Besonders interessant war dabei der Umgang mit Heterogenität und Inklusion. In Portugal besuchen alle Schülerinnen und Schüler bis zur 9. Klasse dieselbe Schulform – unabhängig von Leistungsniveau oder Förderbedarf. Damit gilt Portugal in Europa als Vorreiter bei der inklusiven Bildung. Für die Schulen stellt sich dadurch die Herausforderung, eine große Bandbreite an Bedürfnissen zu berücksichtigen und die Schülerinnen und Schüler auf verschiedene Weise in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Dabei setzen sie auf Teams, die aus Sonderpädagogen, Psychologen und Therapeuten bestehen. Für uns war es sehr bereichernd, einen Einblick in verschiedene Arten von Förderung zu bekommen, die zum Teil in sehr kleinen Gruppen und in speziell ausgestatteten Räumlichkeiten stattfindet. Beeindruckt hat uns dabei auch die sehr gute Vernetzung zwischen den Beteiligten. Insgesamt war dieser Austausch in vielerlei Hinsicht eine große Bereicherung: Wir konnten nicht nur zahlreiche Anregungen für unsere pädagogische Arbeit und die Schulentwicklung mitnehmen, sondern auch Einblicke in die portugiesische Geschichte und Kultur gewinnen. Auch die herzliche Aufnahme und die wertschätzende Atmosphäre machten den Besuch zu einer rundum positiven Erfahrung. Anke Schweikard und Christine Lückmann |



Ein unvergesslicher Austausch in Portugal – ein Abenteuer der Nachhaltigkeits AG Wir als Nachhaltigkeits AG hatten schon lange den Wunsch einen Schüleraustausch zu machen, deshalb entschlossen Frau Bretthauer, Frau Hendrich und wir 12 Schüler:innen dieses Projekt in die Tat umzusetzen. Als wir dann im Frühling in das Flugzeug nach Portugal stiegen, konnten wir kaum glauben, dass unser lang erwarteter Schüleraustausch nun endlich begann. Mit klopfenden Herzen, Reisepässen in der Hand und Koffern voller Neugier und Vorfreude startete unser Abenteuer in ein Land voller Sonne, Kultur und Herzlichkeit. Schon beim Aussteigen in Porto spürten wir die warme Brise und das besondere Flair dieser lebendigen Stadt. Unsere Gastfamilien begrüßten uns mit offenen Armen in Vila Real – obwohl wir zuerst ein wenig nervös waren, fühlten wir uns schnell wie zu Hause. Sie zeigten uns ihre Lebensweise, ihre Gewohnheiten und natürlich auch das fantastische portugiesische Essen – wir verliebten uns sofort in Pastéis de Nata In der Schule wurden wir herzlich empfangen. Die portugiesischen Schüler:innen hatten ein tolles Programm für uns vorbereitet. Wir arbeiteten gemeinsam an einem Workshop zum Thema Mediennutzung, spielten Sport, besuchten Museen und unternahmen Ausflüge – besonders cool fanden wir den Ausflug nach Porto, wo wir die Stadt erkundet haben und den Nachmittag am Strand verbrachten. Was uns am meisten beeindruckte, war der Zusammenhalt zwischen uns und den portugiesischen Jugendlichen. Trotz Sprachbarrieren verstanden wir uns super – mit Händen, Füßen, einem Mix aus Englisch und manchmal sogar ein paar portugiesischen Wörtern. Wir haben zusammen gelacht und so viele Erinnerungen gesammelt, dass wir sie kaum zählen können. In der Zeit dort haben wir viele verschiedene Ausflüge unternommen. Selbst vom Bürgermeister wurden wir im Rathaus von Vila Real herzlich begrüßt. Außerdem haben wir eine Stadtralley durch Vila Real gemacht, die Burg von Guimarães besucht, wo es anschließend ein sehr schönes Picknick gab. Auch das bekannte ,science center‘ der Stadt und eine Recycling Station haben wir erkundet, dort bekamen wir eine Einführung in den Recyclingprozess von Altkleidung. Natürlich war zwischendurch auch immer wieder etwas Zeit zum Bummeln im Shopping Center der Stadt Vila Real und Volleyballspielen im Park. Am letzten Abend gab es eine kleine Abschiedsfeier mit leckerem Essen und guter Laune. Einige von uns vergossen Tränen, als wir uns verabschieden mussten. Der Austausch hat uns nicht nur neue Freunde gebracht, sondern auch unseren Horizont erweitert. Wir haben gelernt, wie wichtig Offenheit, Respekt vor anderen Kulturen und Neugier sind. Jetzt zurück in Deutschland, erinnern wir uns täglich an diese besondere Woche. Sie war mehr als nur ein Schulausflug – sie war eine Reise in eine neue Welt, die wir nie vergessen werden. |













