Schülerzeitung

Habt ihr auch schon immer von einer eigenen Schülerzeitung geträumt?
Dann wird euer Traum jetzt wahr!

Starkenburg Gymnasium – Zwischen den Zeilen

Auf diesen Namen wurde sich schnell geeinigt und die Schülerin Katharina Stolz hat uns ein passendes Logo dazu gezeichnet. 
Bisher vertreten die Schülerzeitung: Hannah Rapp, Julianna Sautner, Katharina Schmidt, Katharina Stolz, Leonidas Ziegler, Sophia Mink, Till Endres, Lia Bethlehem und Elise Stadler. 
Relativ viele Schülerinnen und Schüler, doch wir freuen uns immer über Zuwachs. 
Unsere Treffen finden dienstags alle zwei Wochen in der B-Woche von 14:00-15:30 Uhr statt. Aufgrund der aktuellen Situation werden die Sitzungen noch auf Teams abgehalten. Bei Interesse steht Frau dos Santos Gomes (Sant) immer zur Verfügung. 
Mit viel Fleiß wurden die ersten Artikel fertig gestellt und wir können diese heute mit Stolz präsentieren. 
Zu den verschiedensten Themen rund um unsere Schule und außerhalb, Karikaturen, Rätsel, 5 Fragen an… sowie Lieder und Gedichtstipps wird noch viel erscheinen. Später hoffentlich auf unserer eigenen Website.
 
Ihr habt selbst Ideen? Dann meldet euch einfach bei uns!
 
Eure Redaktion
Starkenburg Gymnasium- Zwischen den Zeilen
(Text: Elise Stadler)
Auf ein Wort
,,Nur mit dem Herzen sieht man gut.“
Vielleicht habt ihr diese Zeile schonmal gehört. Es ist die letzte Zeile des Intros der Kinderserie ,,der kleine Prinz“ und gleichzeitig auch sein Motto. Die Serie basiert auf dem Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Das Zitat stammt auch von ihm, beziehungsweise hieß es ursprünglich: ,,Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Man hat es dann aber im Intro abgekürzt.
In der Serie geht es um den kleinen Prinzen, der auf verschiedenen Planeten viele Abenteuer erlebt und diese vor der Zerstörung der Schlange befreit. Die versucht mit Hass die Liebe und Freude der verschiedenen Planeten zu vernichten und den Bewohnern das Lächeln zu nehmen. Der kleine Prinz verfolgt mit seinem besten Freund Fuchs die Schlange durch die Galaxie und vertreibt sie mit dem Guten. Er hört immer auf sein Herz, was ihn stets zum Erfolg führt. Und ich glaube, das soll die Zeile auch sagen. Nur das Herz sieht das Wahre und Gute und auf dieses sollte man auch hören. Es weist einem den richtigen Weg.
 
Und wie deutet ihr das?
(Text: Katharina Schmidt)
Amnesty International- Im Auftrag der Menschenrechte
 
Die Organisation „Amnesty International“, welche 1961 in London von dem Anwalt Peter Benenson gegründet wurde und bis heute dort ihren Hauptsitz hat, ist auch jetzt noch eine weltweit bekannte Menschenrechtsorganisation, die sich mit der Verletzung der Menschenrechte beschäftigt. Sie kooperiert mit ungefähr 10 Millionen Unterstützer*innen in mehr als 150 Ländern. Dabei sind unterschiedliche Gesellschaftsschichten, Religionen und Kulturen aller Altersklassen vertreten. Um an Informationen zu gelangen, recherchieren Länder- Researcher*innen an verschiedenen Standorten. Die gesammelten Informationen tragen sie in Form von Berichten in sogenannten Amnesty- Reporten zusammen.
Das Motto dieser Organisation ist „Aufdecken, Aufklären, Handeln und Verändern“. Um ihre Ziele umzusetzen, arbeiten sie vor allem mit öffentlichem Druck, bei dem es sich nicht um Gewalt, sondern zum Beispiel um friedliche Proteste handelt. Sie arbeiten unteranderem mit Kampagnen, Aktionen, Info-Ständen, Protestschreiben, Straßentheatern, Diskussionsforen, Lobby- und Medienarbeit.
In Kontakt mit sogenannten Protestschreiben waren wir vor kurzem mit Hilfe der Vorstellung zweier Protestbriefe und der kurzen Einführung in die Thematik durch die Schüler*innen Luise Trillig, David Lulay und Marta Dietsch im Rahmen der Amnesty International Ausstellung “Umweltzerstörung verletzt Menschenrechte“. In diesem Fall ging es um Shanewaz Chowdhury, einen Aktivisten, der sich kritisch gegenüber Kohlekraftwerken in Bangladesh auf Facebook äußerte. Ihm drohen 10 Jahre Haft und um dieses Schicksal zu verändern, schrieben die Schüler*innen von Herrn Fuchs‘ BiLi-Kurs (10. Jahrgangsstufe) einen Protestbrief an den Minister von Bangladesh. *
Der Briefmarathon findet an unserer Schule nun schon zum 5. Mal statt. Die Idee an dieser Aktion teilzunehmen, brachte Herr Fuchs an unsere Schule. In Verbindung mit der Ausstellung hatten wir die Möglichkeit, Herrn Fuchs einige Fragen zu stellen.
Herr Fuchs erzählte uns, dass seine Begeisterung und sein Interesse dadurch entstand, dass er die Teilnahme an anderen Schulen beobachten konnte. Er hatte die Idee, den Briefmarathon auch an unserer Schule zu einer Tradition zu machen, denn sein Ziel ist es, die Schüler*innen über Verstöße gegen Menschenrechte aufzuklären und zu sensibilisieren. Als Reaktion auf sein Engagement stieß er auf großes Interesse und auch das eigenständige Engagieren von Schüler*innen. Er möchte Bewusstsein schaffen, um den richtigen Umgang mit Menschenrechtsverletzung zu lehren.
Dasselbe Vorhaben verfolgen auch die drei Mitglieder von Amnesty. Die Vertreter*innen der Organisation Dorothea Wolf, Rainer Bram und Clemens Weßelburg, beantworteten nach ihrem Vortrag zu ihrer Ausstellung unsere Fragen.
Amnesty arbeitet auf der Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrecht **. Sie arbeiten ehrenamtlich und selbst die Mitglieder, die eine Bezahlung erhalten, werden von Spenden finanziert, da sie eine Abhängigkeit vom Staat vermeiden wollen.
Wer sich beteiligen möchte, kann an den Onlinetreffen am ersten Mittwoch des Monats teilnehmen. Man kann sich auch über die verschiedenen Websites informieren, mit ihnen in Kontakt treten und sich engagieren.
 
„Alles, was man zum Mitmachen braucht, ist FANTASIE und LEIDENSCHAFT“, sagte uns Frau Dorothea Wolf im Laufe unseres Interviews.
Wir hoffen, wir konnten euer Interesse wecken und euch das ganze Projekt ein wenig näherbringen.
Ihr könnt gerne mal auf der Amnesty International Website vorbeischauen. ***
Falls euch die Ausstellung interessiert, könnt ihr gerne mal bis zu den Weihnachtsferien im Oberstufenfoyer vorbeischauen.
 
(Text: Jule Mandel, Hanna Rapp und Lia Bethlehem)
 
 
 
*Bangladesh| Ingenieur | Aktivist | Shahnewaz Chowdhury | inhaftiert | Meinungsfreiheit (amnesty.de)
**https://www.bing.com/ck/a?!&&p=34a384f6bd20728aJmltdHM9MTY3MDgwMzIwMCZpZ3VpZD0zYWFlNjViNy1kODMzLTY1ZmMtM2M1NC03N2NmZDlkNDY0MWYmaW5zaWQ9NTI0Mg&ptn=3&hsh=3&fclid=3aae65b7-d833-65fc-3c54-77cfd9d4641f&psq=allgemeine+erkl%c3%a4rung+der+menschenrechte+&u=a1aHR0cHM6Ly91bnJpYy5vcmcvZGUvYWxsZ2VtZWluZS1lcmtsYWVydW5nLW1lbnNjaGVucmVjaHRlLw&ntb=1
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(von Leonidas Ziegler)
Burggeflüster
 
Übung Übung Übung
 
Der 10.11.2022. Für die meisten begann er als gewöhnlicher Donnerstag, mit den üblichen Fächern und den damit verbundenen Freuden. Die erste Pause hinter uns, gingen wir alle von der Uhr gehetzt zu unseren Klassenzimmern und warteten auf unsere Lehrer, die uns dann einließen. Einige von uns hatten nun eine Lernkontrolle hinter sich zubringen, andere den üblichen Physik-, Mathe- oder Sport-Unterricht, als plötzlich um viertel nach 10 der Feueralarm losging. Für manche war es wohl der erste, für die Lehrer einer von so vielen und für uns Schüler eine Freistunde. Unten bei den Aufstellplätzen tummelten sich nun nach und nach die Klassen. Die Lehrer redeten miteinander und spekulierten wohl über die Ursachen, ebenso wie die Schüler, gespannt waren sie alle. Die Feuerwehr rauschte nach weniger als zehn vergangenen Minuten heran. Nur um festzustellen, dass das Ganze ein Fehlalarm war. Der Feueralarm war nämlich aufgrund von Baurbeiten mit schwerem Gerät losgegangen. Nach und nach gingen nun alle Klassen wieder hoch. Manche schrieben nach Absprache mit dem Lehrer ihre Lernkontrollen weiter, andere konnten sich nun wieder mit aufgeladenen Akkus dem Unterricht zuwenden. Aus den Ereignissen lässt sich vor allem eins schließen: Im Gefahrenfall sind die Schüler nun wieder fit und wissen, was zu tun ist. Nicht lange schnacken, sondern ab mit der Klasse und raus auf die Wiese.
(Text: Till Endres)
Ohrwurm
 
https://www.youtube.com/watch?v=j3fSknbR7Y4
 
Do they know it’s Christmas?
 
Wissen sie überhaupt, dass Weihnachten ist? Diese Frage stellte sich die Band Aid und Millionen andere Menschen im Jahr 1984. Und genau 38 Jahre später sitze ich an meinem Schreibtisch und frage mich dasselbe.
Während die meisten von uns fröhlich Plätzchen backen, Weihnachtslieder trällern und mit dem alljährlichen Weihnachtsgeschenke-Shoppingmarathon zu „kämpfen“ haben, geht es in anderen Teilen der Welt um Leben und Tod.
Knapp 2.000 Kilometer entfernt, in der Ukraine, leben Menschen tagtäglich in Angst vor dem nächsten Angriff. Weitere 4.700 Kilometer von Deutschland entfernt nehmen die Proteste gegen das Regierungsregime im Iran stetig zu. Auch diesen Winter werden Kinder Weihnachten ohne ein Dach über dem Kopf oder ohne eine warme Mahlzeit verbringen.
Deshalb mein Appell an euch: Vielleicht muss es dieses Jahr zu Weihnachten nicht das neueste Smartphone sein. Vielleicht reicht es auch einfach, seine Familie um sich zu haben und die Zeit miteinander zu genießen.
 
PS: Unten findet ihr einen Link zu der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“, mit der ihr Kindern auf der ganzen Welt nächstes Jahr zu Weihnachten eine Freude bereiten könnt. Das Goethe-Gymnasium in Bensheim nimmt jedes Jahr an dieser schönen Aktion teil und vielleicht ist das Starkenburg-Gymnasium nächstes Jahr auch dabei.
 
https://www.die-samariter.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/
 
(Text: Sophia Mink)
 
(von Katharina Stolz)